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Leistung 02

Sicherheit, die ein Mittelständler sich leisten kann.

Keine Enterprise-Projekte, sondern die Maßnahmen, die Angriffe auf Betriebe Ihrer Größe tatsächlich verhindern – umgesetzt, überwacht und dokumentiert.

Lage 2026

Die Lage 2026 in Zahlen.

Künstliche Intelligenz macht Phishing-Mails fehlerfrei und Anrufe täuschend echt; das BSI warnt ausdrücklich vor Deepfake-Stimmen in Meetings und vor gefälschten Zahlungsanweisungen („CEO-Fraud“). Technik allein reicht deshalb nicht – es braucht Technik, Regeln und geschulte Menschen.

Selbstcheck

Wie gut sind Sie gegen Ransomware aufgestellt?

Zehn Fragen, zwei Minuten, keine Datenübertragung. Sie bekommen sofort eine Einschätzung und wissen, womit Sie anfangen sollten.

Security-Quick-Check

10 Fragen

Dauert etwa zwei Minuten. Es werden keine Daten übertragen.

Frage 1 von 10 Wichtig Gibt es von allen wichtigen Daten ein Backup, das nicht dauerhaft mit dem Netzwerk verbunden ist (offline oder unveränderlich)?

Eine USB-Platte, die immer steckt, zählt nicht. Gemeint sind z. B. rotierende Medien, Cloud-Backup mit Unveränderlichkeit oder ein getrenntes Backup-System.

Frage 2 von 10 Wichtig Wurde in den letzten 12 Monaten eine Wiederherstellung aus dem Backup tatsächlich getestet?

Nicht nur „Backup lief durch“, sondern Daten/Server zurückgespielt und geprüft.

Frage 3 von 10 Wichtig Ist für alle Zugänge zu E-Mail, Microsoft 365/Cloud und Fernwartung eine Zwei-Faktor-Anmeldung (App, Passkey, Hardware-Schlüssel) aktiv?

SMS-Codes zählen als „Teilweise“ – Microsoft stellt SMS-/Anruf-MFA zum 01.02.2027 ein.

Frage 4 von 10 Laufen alle Rechner und Server mit einem Betriebssystem, das noch Sicherheitsupdates erhält (z. B. Windows 11, Windows Server 2019/2022/2025)?

Windows 10 ohne ESU, Server 2012/2012 R2 und Exchange 2016/2019 bekommen keine Updates mehr; Windows Server 2016 nur noch bis 12.01.2027.

Frage 5 von 10 Werden Sicherheitsupdates für Windows, Office, Browser und Firewall automatisch oder innerhalb von zwei Wochen eingespielt?

Patch-Management per Tool oder dokumentierter Ablauf.

Frage 6 von 10 Arbeiten Mitarbeitende im Alltag ohne Administratorrechte auf ihren PCs?

Lokale Admin-Rechte sind der Standardweg für Schadsoftware.

Frage 7 von 10 Gibt es auf allen Geräten einen verwalteten Endpoint-Schutz (EDR/XDR), dessen Alarme jemand prüft?

Ein unbeaufsichtigter Virenscanner ist „Teilweise“.

Frage 8 von 10 Steht zwischen Internet und Firmennetz eine gepflegte Firewall mit aktuellen Lizenzen, und sind Fernzugriffe nur per VPN möglich?

Offene RDP-Ports aus dem Internet sind ein häufiges Einfallstor.

Frage 9 von 10 Wurden Mitarbeitende in den letzten 12 Monaten zu Phishing, Deepfake-Anrufen und Zahlungsfreigaben (Vier-Augen-Prinzip) sensibilisiert?

Kurze Schulung oder Phishing-Simulation genügt für „Ja“.

Frage 10 von 10 Gibt es einen schriftlichen Notfallplan mit Ansprechpartnern, Reihenfolge der Wiederherstellung und Meldewegen (Versicherung, Datenschutz, ggf. BSI)?

Ein Blatt mit Nummern und Reihenfolge ist besser als nichts.

Schutzbausteine

Sechs Bausteine, die zusammen schützen.

01 Netzwerk

Firewall & Netzwerksicherheit

Managed Firewall von Sophos oder Securepoint, VPN statt offener Fernzugriffe, Netztrennung für Kameras, Terminals und Gäste. Lizenzen und Updates behalten wir im Blick.

02 Endgeräte

Endpoint-Schutz (EDR/XDR)

Verwalteter Schutz auf jedem PC, Notebook und Server, der verdächtiges Verhalten erkennt und isoliert – mit Alarmen, die bei uns ankommen, nicht in einem ungelesenen Postfach.

03 Daten

Backup nach 3-2-1-1-0

Drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus, eine offline oder unveränderlich, null Fehler im Wiederherstellungstest. Wir richten es ein, überwachen es und testen die Wiederherstellung – denn ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Hoffnung, kein Schutz.

04 Zugänge

Mehrfaktor-Anmeldung & Passkeys

Für Microsoft 365, VPN, Fernwartung und Verwaltungszugänge. Microsoft stellt SMS- und Anruf-Codes zum 1. Februar 2027 ein; wir führen Authenticator-Apps, Windows Hello for Business oder Hardware-Schlüssel ein und schulen Ihre Mitarbeitenden.

05 Updates

Patch-Management & Lifecycle

Updates für Windows, Office, Browser, Firewall und Firmware – automatisiert und kontrolliert. Systeme ohne Support (Windows 10 ohne ESU, Server 2012/2012 R2, Exchange 2016/2019) und bald auslaufende wie Windows Server 2016 (Support-Ende 12.01.2027) ersetzen wir planvoll.

06 Menschen

Menschen & Notfallplan

Kurze, regelmäßige Sensibilisierung zu Phishing, Deepfakes und Zahlungsfreigaben (Vier-Augen-Prinzip), ein schriftlicher Notfallplan mit Meldewegen und eine jährliche Übung. Damit im Ernstfall jeder weiß, was zu tun ist.

NIS2

NIS2 für den Mittelstand auf der Ostalb.

Seit dem 6. Dezember 2025 gilt das deutsche NIS2-Umsetzungsgesetz. Betroffen sind nach Schätzung des BSI rund 29.500 Einrichtungen – „wichtige“ und „besonders wichtige“ Einrichtungen in Sektoren wie Energie, Gesundheit, Verkehr, Lebensmittel, verarbeitendes Gewerbe und digitale Dienste, in der Regel ab 50 Beschäftigten oder mit mehr als 10 Mio. € Jahresumsatz und zugleich mehr als 10 Mio. € Jahresbilanzsumme.

Die Registrierungsfrist ist abgelaufen; laut BSI waren Ende Juni 2026 knapp 18.000 Einrichtungen registriert – eine Nachregistrierung ist weiterhin nötig und möglich. Die Pflichten: Risikomanagement, Backup und Notfallkonzept, Mehrfaktor-Anmeldung, Schulung, Lieferkettensicherheit, Meldung erheblicher Vorfälle binnen 24 Stunden – und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

Und wenn Sie nicht betroffen sind? Dann vielleicht Ihr Kunde. NIS2-pflichtige Unternehmen müssen die Sicherheit ihrer Lieferkette prüfen – also Nachweise von Zulieferern und Dienstleistern einholen. Genau diese Nachweise liefert eine saubere IT-Betreuung.

NIS2-Betroffenheits-Check

6 Fragen

Orientierungshilfe in sechs Fragen – keine Rechtsauskunft. Es werden keine Daten übertragen oder gespeichert.

Frage 1 von 6 Wie viele Beschäftigte hat Ihr Unternehmen (Vollzeitäquivalente, inkl. verbundener Unternehmen)?
Frage 2 von 6 Liegen Ihr Jahresumsatz und Ihre Jahresbilanzsumme jeweils über 10 Mio. €?

Nur wenn beide Werte über 10 Mio. € liegen, ist die Schwelle auch bei weniger als 50 Beschäftigten erreicht.

Frage 3 von 6 In welchem Bereich ist Ihr Unternehmen hauptsächlich tätig?

Mehrfachauswahl möglich. Die Zuordnung zu Anlage 1/2 BSIG ist hier vereinfacht – im Einzelfall hängt sie vom Tätigkeitsschwerpunkt ab.

Frage 4 von 6 Sind Sie Betreiber einer kritischen Anlage oder als Vertrauensdiensteanbieter, TLD-Registry oder DNS-Dienst tätig?
Frage 5 von 6 Beliefern Sie Unternehmen, die selbst unter NIS2 fallen (z. B. Energieversorger, Kliniken, große Industriebetriebe)?
Frage 6 von 6 Haben Sie sich bereits im BSI-Portal registriert?

Umsetzung

NIS2-Grundschutz für KMU

Mehrfaktor-Anmeldung, Backup 3-2-1-1-0, Patch-Management, Schulung, Notfallplan, Meldeprozess – wir setzen die technischen Maßnahmen nach § 30 BSIG gemeinsam mit Ihnen um.

Hinweis

Technik von uns, Einordnung vom Fachanwalt

Wir unterstützen die technische Umsetzung; die rechtliche Einordnung Ihrer Betroffenheit sollte ein Fachanwalt oder die BSI-Betroffenheitsprüfung bestätigen.

Cyberversicherung

Cyberversicherung: Wir erfüllen mit Ihnen die technischen Anforderungen.

Versicherer verlangen 2026 fast durchgängig Mehrfaktor-Anmeldung, Endpoint-Schutz, getrennte Backups, Patch-Management, Schulungsnachweise und einen Notfallplan – und kürzen die Leistung, wenn im Schadensfall etwas fehlt. Wir unterstützen Sie bei den technischen Fragen im Fragebogen Ihres Versicherers, schließen Lücken und dokumentieren den Stand – die Entscheidung über Versicherungsschutz und Leistung trifft der Versicherer.

Notfall

Verdacht auf einen Angriff?

Netzwerkkabel ziehen, nicht ausschalten, anrufen: +49 7175 22 33 77

FAQ

Häufige Fragen.

Reicht ein Virenscanner nicht?

Ein klassischer Virenscanner erkennt bekannte Schadsoftware. Moderne Angriffe nutzen gestohlene Zugangsdaten, legitime Werkzeuge und Verschlüsselung in Minuten. Deshalb braucht es Verhaltenserkennung (EDR), Mehrfaktor-Anmeldung und ein Backup, das der Angreifer nicht erreicht.

Reicht eine externe Festplatte als Backup?

Nur, wenn sie nach der Sicherung abgezogen und gewechselt wird und Sie die Wiederherstellung regelmäßig testen. Eine dauerhaft angeschlossene Platte wird im Angriffsfall mitverschlüsselt.

Was ist ein Passkey?

Ein Passkey ersetzt das Passwort durch einen kryptografischen Schlüssel auf Ihrem Gerät, freigegeben per Fingerabdruck, Gesicht oder PIN. Er lässt sich nicht abphishen und ist schneller als ein SMS-Code.

Ich bin nicht NIS2-pflichtig – warum fragt mein Kunde nach Sicherheitsnachweisen?

Weil NIS2 die Sicherheit der Lieferkette verlangt: Ihr Kunde muss nachweisen, dass seine Zulieferer und Dienstleister angemessen geschützt sind. Mit dokumentierter IT-Betreuung beantworten Sie solche Anfragen in Minuten.

Was tun wir im Betrieb mit KI-Tools wie Copilot oder ChatGPT?

Die KI-Verordnung verlangt seit Februar 2025, dass Unternehmen die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden fördern; seit August 2026 gelten Transparenzpflichten. Wir helfen mit einer kurzen KI-Richtlinie, Schulung und den richtigen Einstellungen in Microsoft 365, damit keine vertraulichen Daten abfließen.

Vor Ort in der Region: Die MOTEC IT GmbH betreut Unternehmen in Schwäbisch Gmünd, Aalen und im ganzen Ostalbkreis – im Umkreis von rund 40 km um ihren Sitz in Iggingen.

Einsatzgebiet: Orte und Entfernungen
Kontakt und Anfahrt nach Iggingen

Prüfen wir gemeinsam, wo Sie stehen.

Ein Erstgespräch dauert 30 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich – vor Ort oder per Video.

Hotline · Mo–Fr 8–17 Uhr +49 7175 22 33 77

Hotline · Mo–Fr 8–17 Uhr

+49 7175 22 33 77

Fernwartung starten

Nur nach Absprache mit unserem Support starten. Wir rufen Sie nie unaufgefordert an. Das Sitzungskennwort der Fernwartung nennen Sie nur uns, und nur, wenn Sie selbst mit uns telefonieren. Nach Ihren sonstigen Passwörtern fragen wir nie.

Hotline · Mo–Fr 8–17 Uhr

+49 7175 22 33 77
So funktioniert die Fernwartung